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Namenspatron

Kurfürst Carl Theodor (1724-1799)

Carl Theodor wurde am 11. Dezember 1724 geboren und kam 1734 als präsumptiver Erbe der Kurpfalz zu seinem Großonkel Carl Philipp an den Mannheimer Hof. Am 17. Januar 1742 heiratete Carl Theodor seine Cousine Elisabeth Augusta. Carl-TheodorDie Verbindung wurde jedoch nicht glücklich, denn Carl Theodor und Elisabeth Augusta verbanden weder geistige Interessen noch gleichgesinnte Charaktere. Knapp ein Jahr nach ihrer Hochzeit, in der Silvesternacht des Jahres 1742, verstarb Carl Philipp und Carl Theodor trat seine Nachfolge an.

Unter Carl Theodor erlebte die Kurpfalz eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Dies lag vor allem an seiner umsichtigen Friedenspolitik. Mannheim hat dem Kurfürsten viel zu verdanken. Aber auch Schwetzingen profitierte von seiner Regentschaft. In Schwetzingen ließ Carl Theodor das Schloss ausbauen und den weithin berühmten Schlossgarten anlegen. Seine prächtige Sommerresidenz erinnert bis heute an den Kurfürsten und die Stadt fühlt sich ihm noch immer sehr verbunden.

Carl Theodors Temperament war unkriegerisch, seine Interessen künstlerischer und wissenschaftlicher Art. Er galt als belesen und gebildet, neugierig und tolerant und verfügte über einen heiteren Humor und geistreichen Witz. Gerühmt wurden seine weitläufige Eleganz, sein Kunstgeschmack und seine Sprachgewandtheit.

Nach dem Tod Max' III. Joseph von Bayern musste Carl Theodor 1777 aufgrund eines mit den bayerischen Wittelsbachern abgeschlossenen Erbvertrags seine geliebte Kurpfalz verlassen und nach München übersiedeln. Am 16. Februar 1799 starb Carl Theodor an den Folgen eines Schlaganfalls. Beigesetzt wurde er in der Fürstengruft der Stiftskirche St. Kajetan in München.