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Seit dem 8. Mai 2014 ist die Carl-Theodor-Schule eine

Logo Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage

- eine Selbstverpflichtung für die Zukunft!


Link zum Newsblog Berichte zum Thema Schule ohne Rassismus finden Sie in unserem Newsblog.
Link zu flickr Fotos zum Thema Schule ohne Rassismus finden Sie in unserem Fotostream bei flickr Link öffnet in einem neuen Fenster.


 
Im Rahmen der Projekttage zum Schuljahresende 2013 entstand die Vision, dass die Carl-Theodor-Schule Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage werden sollte. Aus der Vision entstand in den drei Tagen der engagierte Plan alle am Schulleben Beteiligten zu überzeugen hierbei mitzumachen: Am letzten Schultag des Schuljahres 2013/14 haben die Schülerinnen und Schüler durch Aktionen und Flyer rund um das Thema Rassismus und Courage, ihre Mitschüler und Lehrer informiert – 93% aller am SchullebenUrkunde Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Beteiligten unterschrieben und haben sich mit ihrer Unterschrift dazu bekannt, Teil eines Netzwerkes werden zu wollen, das sich gegen Gewalt und für Mut einsetzt: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SoR - SmC).

Ermutigt durch diesen Erfolg wurde aus der Projektgruppe die AG SoR mit dem Lehrerteam Nicola Höfs und Friedemann Holzapfel, die den Gedanken der SoR - SmC im Verlauf des Schuljahres auf eine tragfähige Basis gestellt hat.

Die Selbstverpflichtung beginnt im Schulalltag: Respektvoller Umgang, Gewaltfreiheit, Toleranz und Mut füreinander einzustehen, keine Ausgrenzung, dies gehört längst zum Leitbild der Schule. Sie setzt sich fort in vielfältigen Projekten und Aktionen rund um das Thema Ausgrenzung und Courage, die im Unterricht, in außerunterrichtlichen Angeboten und an außerschulischen Lernorten stattfinden.

Ein Eindruck der vielfältigen Aktionen für Mut und gegen Rassismus:

Plakat der SOR-AG Plakat der AG

Rebekka HennKunstunterricht - close up für Toleranz und Freundschaft

Sterne leuchten manchmal auch im Verborgenen: Ein Stern der CTS ist Rebekka Henn, die im Kunstunterricht ein close-up erstellt hat, das nicht nur für Toleranz und Freundschaft steht, sondern auch noch mit dem Jugendkunstpreis gewürdigt wurde. Ein kunstvolles Zeichen für Courage.

Logo von "Gib uns deinen Kopf""Gib uns deinen Kopf"

824 Köpfe aus 73 Nationen standen der Kunst Pate. Das Ergebnis lässt sich sehen und ziert das Schulhaus: Eine Weltkarte aller Köpfe (einen ausführlichen Bericht hierzu finden Sie unter "Aktuelles") - kulturelles Spiegelbild gelebter Integration an der Carl-Theodor-Schule.

Stolpersteinverlegung in Hockenheim

StolpersteinKünstler Demnig, Initiator des Projekts Stolpersteine Link öffnet in einem neuen Fenster, nahm am Donnerstag, dem 07.11.2013, in Hockenheim die Erstverlegung von 17 Stolpersteinen vor.

Schülerinnen und Schüler der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen begleiteten die Verlegung der Stolpersteine, zum Andenken an verfolgte und ermordete Mitbürger in der NS-Zeit.


Lichtermeer 2013Lichtermeer gegen Ausgrenzung

Ein leuchtendes Zeichen in der winterlichen Dunkelheit: Zum siebten Mal veranstalteten Schüler und Lehrer der Carl-Theodor-Schule im Dezember 2013 (einen ausführlichen Bericht hierzu finden Sie unter "Aktuelles") die Aktion Lichtermeer. Die Forderung, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen und auch durch Aids keine Ausgrenzung erfahren dürfen, wurde von den Schülern und Eltern der CTS durch den Kauf von Kerzen und Aidsschleifen unterstützt. Weitere Bilder der Aktion Lichtermeer aus den vergangenen Jahren finden Sie auf unserem flickr-Account.

„Schwul sein – cool sein“

„Schwul sein – cool sein“ war das Motto eines Unterrichtsprojekts zum Thema Homosexualität. Dabei befassten sich die Schüler mit gängigen Vorurteilen und mit Diskriminierungen in Rap-Songs. Sie erfuhren, dass Homosexualität natürlich ist und z.B. in der Tierwelt recht häufig vorkommt, dachten über die Zuschreibung von Geschlechterrollen nach und diskutierten den Umgang mit Homosexuellen in der Schule sowie die Auswirkungen von Gewalt in der Sprache.

KZ-Gedenkstättenbesuche

Die jährlichen Gedenkstättenfahrten nach Natzweiler oder Studienfahrten nach Berlin und München sind ein aktiver Teil der Gedenkstättenpädagogik, die den Geschichtslehrern wichtig ist und von den Schülern respektvoll und engagiert durch eigene Beiträge und Recherchen unterstützt wird.

KZ Natzweiler

Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Der am 19. November 2010 unterzeichnete Kooperationsvertrag soll eine dauerhafte vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Carl-Theodor-Schule und dem Dokumentations- und Kulturzentrum vereinbaren und festigen. Gemeinsam wollen beide Partner Zusammenhänge aus Geschichte, Gegenwart und Politik vermitteln und damit die Fähigkeit von Schülern fördern, politisches Denken und Handeln sowie die eigene politische Verantwortung in der Gesellschaft zu erkennen, zu diskutieren, zu erleben und zu entwickeln.

Gedenkfahrt nach Auschwitz

Einer der Höhepunkte dieser Kooperation war 2012 eine gemeinsame Fahrt von Jugendlichen der Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft nach Auschwitz. Dort lernten die Schüler der CTS den holländischen Sinto Zoni Weisz, Überlebender des Holocaust, kennen und schätzen. Wen wird es überraschen, dass er von den Schülern als Pate zur Schule ohne Rassismus nominiert worden ist.

Gruppenbild mit Zoni Weisz
Die Gruppe der Bildungsreise, in der Mitte Zoni Weisz

Aktiv werden und nicht nur reden! - Ermutigung und Anerkennung zugleich

Urkunde Aktiv für Demokratie und Toleranz 2012

„Mut muss gefeiert werden“ – der Festakt am 8. Mai 2014

Festakt zur Verleihung der SOR-Urkunde in der AulaDie 13 Schülerinnen und Schüler der AG Schule ohne Rassismus und ihre beiden Mentoren Nicola Höfs und Friedemann Holzapfel freuten sich auf den Festakt am 8. Mai 2014 zur Ernennung der CTS als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ (Zeitungsartikel zum Festakt Link öffnet in einem neuen Fenster, Fotoalbum des Festakts Link öffnet in einem neuen Fenster). Ein Titel, der für die Zukunft verpflichtet, dies haben die Gäste in einer spontanen Aktion bezeugt, in der sie sich gemeinsam für Mut und gegen Ausgrenzung erhoben haben.

„Fünf Gulden für ein Leben“

Zoni Weisz im Gespräch mit Schülern in der AulaZoni Weisz Link öffnet in einem neuen Fenster, holländischer Sinto, Holocaustüberlebender und Florist, berichtet am 9. Mai 2014, den Schülern der 10ten Klassen von seiner Verfolgung im Nationalsozialismus, seinen Kampf ums Überleben als damals 8-Jähriger und seinen mutigen Weg in ein Leben ohne seine Familie. Voller Respekt und Hingebung waren die Schüler konzentriert bei Zoni Weisz und seinem Vortrag (Zeitungsartikel zur Veranstaltung Link öffnet in einem neuen Fenster).

 

 

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